Ljudmila Michailowna Pavlichenko

Ljudmila Michailowna Pavlichenko

Людмила Михайловна Павличенко

Ljudmila Michailowna Pavlichenko war von 1941-1942 die “erfolgreichste” Scharfschützin der roten Armee und diente in dieser bis zu ihrer Entlassung 1953. Ljudmila Michailowna stand in der Ukraine und auf der, schon damals, russischen Krim im Einsatz gegen die deutschen  und rumänischen Invasoren sowie ukrainischen Ueberläufern während des Zweiten Weltkriegs .

«Ljudmila Michailowna wurde zur ersten Sowjetbürgerin, die von einem US-amerikanischen Präsidenten – Franklin D. Roosevelt – im Weißen Haus empfangen wurde.[4] Später reiste Pawlitschenko zusammen mit Eleanor Roosevelt durch Nordamerika, um über ihre Kampferfahrungen zu erzählen. Sie hielt eine Rede vor einer internationalen Studentenvereinigung in Washington, D.C. und trat bei der CIO-Gewerkschaft in New York auf. Während ihres Besuchs in Kanada mit zwei anderen Scharfschützen – Wladimir Pechelinzew und Nikolai Krassawtschenko – wurde sie in Toronto an der Union Station von Tausenden empfangen.

Bei der Rückkehr in die Sowjetunion wurde sie zum Major befördert. 1943 bekam sie den Goldenen Stern der Helden der Sowjetunion[5] und wurde auf einer sowjetischen Briefmarke gewürdigt. Bis zum Kriegsende blieb sie Ausbilderin für sowjetische Scharfschützen.

Der US-amerikanische Folksänger Woody Guthrie schrieb ihr zu Ehren ein Lied mit dem Titel „Miss Pavlichenko“ und steigerte damit noch ihre Popularität. Der Text enthält unter anderem die Verse: „The whole world will love her for a long time to come / For more than three hundred nazis fell by your gun“ (dt. etwa: „Die ganze Welt wird sie noch lange lieben / denn mehr als 300 Nazis fielen durch dein Gewehr“).[6] [7]

Quelle: de.wikipedia.org

 

Ljudmilla Michailowna PavlichenkoDer Film “Kampf für Sevastopol” (Битва за Севастополь) basiert auf den realen Erlebnissen von Ljudmilla Michailowna und wird seit 2015 sehr kontrovers in Russland und der Ukraine gezeigt. In der Ukraine darf der Film auf Anordnung der jetzigen Machthaber und der gewählten Regierung nicht “Kampf für Sevastopol” heißen, sondern trägt den Titel (frei übersetzt) “Die Unbeugsame”. Für die einen sei er ein Kriegsfilm, jeder der ihn aber wirklich in voller Länge gesehen und ein Herz hat, wird ihn als Anti-Kriegsfilm begreifen. Besonders die positive und menschliche Darstellung der damaligen US-First-Lady Eleonor Roosevelt, sorgt aber wiederum im derzeitig patriotischen Russland für hitzige Diskussionen. Während er im Westen meist als russischer Propagandafilm abgetan wird. Der Film ist i.ü. eine russisch-ukrainische Ko-Produktion mit ukrainischem Produktionsteam und vorwiegend russischen Schauspieler(inne)n, noch zu Zeiten des ukrainischen Präsidenten Janukowitsch in Auftrag gegeben.

 

 

Kein, auf histor. Tatsachen basierender Film, sondern bittere Aktualität, sind diese mit dem Lied Kukushka hinterlegten Youtube-Kriegsbilder aus der Ost-Ukraine, früher wie die Krim ebenfalls russisch, welche doch eigentlich jedem zu DENKEN geben müssten: